Das Geheimnis glücklich zu sein: FLOW

Geld macht nicht glücklich! Das zeigen viele Studien recht eindeutig, auch wenn es viele Menschen gibt, die einen Zusammenhang zwischen materiellen Gütern und Glück vermuten. Mihaly Czikszentmihalyi ist einer der großen Namen in der Psychologie und er gehört mit seiner Forschung zum Flow-Erleben zu den wichtigen Glücksforschern unserer Zeit.

Flow wird ein Erleben genannt, in dem Menschen in eine Art Tätigkeitsrausch fallen. Flow kann als Zustand beschrieben werden, in dem Aufmerksamkeit, Motivation und die Umgebung in einer Art produktiven Harmonie zusammentreffen. Die Arbeit erledigt sich wie von selbst, sie macht Freude und es werden außergewöhnliche Ergebnisse erzielt.

Im folgenden TED-Video erklärt Mihaly Czikszentmihalyi wie er in Gesprächen mit besonders kreativen Menschen den Zustand des Flow zu beschreiben begonnen hat. Voraussetzungen für “Flow” sind:

  1. Flow-Erfahrungen setzen kontinuierliche und unmittelbare Rückmeldungen über den Erfolg voraus (FEEDBACK!). Man weiß in jedem Moment, ob man auf dem richtigen Weg ist und wie gut man ist.
  2. Flow-Erfahrungen treten in der Verfolgung eines selbst gesteckten Zieles auf. Der Betreffende weiß, was er will, er hat eine klare Zielsetzung.
  3. Anforderung und Fähigkeit stehen im ausgewogenen Verhältnis, so dass keine Langeweile oder Überforderung entsteht.

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Arbeitslosigkeit in Europa auf einen Blick!

Arbeitslosigkeit in Europa (Stand: 25.2.2014)

Arbeitslösigkeit in Europa (Stand: 25.2.2014)

Gestern bin ich auf diesen Blogartikel von Wingfeet gestoßen, der eine frei zugängliche Quelle für Statistiken der Europäischen Kommission nutz, um die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Europa zu visualisieren. Die letzte Aktualisierung des Datensatzes ist von heute, den 25.2.2014. Leider war es keine Freude, auf der Eurostat-Seite den kompletten Datensatz zu finden. Super, dass der R-Code von Wingfeed gleich mit veröffentlicht wurde. So war es zumindest ein Leichtes, die Grafik für meine Bedürfnisse anzupassen. Dankeschön.

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Ziele: Auf was es wirklich ankommt

Das Ziel ist der Gipfel

Das Ziel ist der Gipfel

Edwin Locke und Gary Latham haben mit der Formulierung ihrer Zielsetzungstheorie den Grundstein für praktisch jeden (Selbst-)Managementansatz der Gegenwart gelegt. Nahezu jedes Seminar und jedes Buch zum Thema variiert in irgendeiner Form dass Akronym vom SMARTen Ziel:

S pecific (spezifisch)
M essurable (messbar)
A chievable (erreichbar)
R ealistic (realistisch)
T imely (terminiert; mit einer Deadline versehen)

Auch die Idee, dass Ziele nicht vorgegeben, sondern gemeinsam (partizipativ) erarbeitet werden sollten ist in den Köpfen vieler eine feststehende Tatsache. Nicht alle dieser Aspekte sind jedoch gleichermaßen wichtig und richtig, wenn man sich die wissenschaftliche Erkenntnislage etwas genauer anschaut.

Dass Ziele dabei helfen, die Anstrengungen von Menschen in die richtige/gemeinsame Richtung zu lenken ist wohl unbestritten. Da fällt mir immer ein Zitat von Samuel Langhorne Clemens, alias Mark Twain ein: „Als wir das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten wir die Anstrengungen.“ Zugleich wird Zielen im Kern eine motivierende Wirkung zugeschrieben. Diverse Metaanalysen, z.B. von Tubbs (1986) und von Mento (1987), haben dies bestätigt. Ich habe für mich die folgenden fünf Erkenntnisse als zentrale Erfolgsfaktoren für das Führen mit Zielen (Management by Objectives) identifiziert.

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