Die traditionelle Erklärung zur Funktionsweise eines Assessment-Centers geht davon aus, dass die für den beruflichen Erfolg relevanten Eigenschaften/Fähigkeiten eines Menschen mittels Anforderungsanalyse identifiziert werden können und tatsächlich werden. Die Assessoren/Beobachter werden als mehr oder weniger zuverlässiges „Messinstrumente“ betrachtet. Sie können im Sinne dieser Rechtfertigungsrethorik die vorhandene Eigenschaften/Fähigkeiten der AC-Teilnehmer auf den relevanten Dimensionen (z.B. soziale Kompetenz) adäquat erfassen. Wenn ein Mensch dann die Anforderungen des Jobs möglichst perfekt erfüllt, wird er in diesem erfolgreich sein. So zumindest die zugrunde liegende Annahme.